Kerndämmung

Kerndämmung bedeutet, dass innerhalb einer zweischaligen (Außen-) Wand die bestehende Luftschicht mit einem geeigneten Dämmmaterial verfüllt wird. Nicht jede Außenwand eignet sich für eine nachträgliche Kerndämmung. Einschalige Wände und zweischalige Wände mit Schalenfuge eignen sich z.B. nicht für eine nachträgliche Kerndämmung, da eine Luftschicht in ausreichender Dicke (ab ca. 4 cm) erforderlich ist. So sind zweischalige Wände mit durchgehender Luftschicht für eine nachträgliche Kerndämmung geeignet. Unter einer durchgehenden Luftschicht versteht man, dass die Luftschicht vom Fußpunkt (Sockel) bis zur Traufe eines Gebäudes in derselben Dicke durchgängig vorhanden ist. Das gebräuchlichste Verfahren eine nachträgliche Kerndämmung in die Luftschicht einer Außenwand einzubringen, ist das Einblasen von Dämmmaterial durch Öffnungen der Außenwand.

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